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Bremsen prüfen, bevor es kritisch wird.

Bremswirkung muss zuverlässig und gut dosierbar sein. Ein kurzer Check erkennt viele Probleme – sicherheitsrelevante Reparaturen gehören im Zweifel in die Werkstatt.

01

Funktionscheck im Stand

Betätige Vorder- und Hinterradbremse einzeln. Die Hebel dürfen den Lenker nicht berühren und der Druckpunkt sollte reproduzierbar sein. Schiebe das Rad bei gezogener Bremse vorsichtig vor und zurück.

Lose Bauteile, ungewöhnliche Geräusche oder ein wandernder Druckpunkt sind Warnzeichen.

02

Beläge und Reibflächen

Felgenbremsbeläge müssen ausreichend Material besitzen und vollständig auf der Bremsflanke liegen. Bei Scheibenbremsen werden Belagstärke, Scheibenzustand und gleichmäßiger Lauf kontrolliert.

Verunreinigte Beläge können Bremskraft verlieren und laut werden. Verwende an Reibflächen keine Schmiermittel.

FahrradSpektrum-TippNach Arbeiten an Laufrad oder Bremse immer zuerst im Stand und danach bei sehr geringer Geschwindigkeit testen.
03

Wann die Werkstatt übernehmen sollte

Hydraulikverlust, beschädigte Leitungen, Risse, starke Verformung oder dauerhaft schlechte Bremskraft erfordern fachkundige Prüfung.

Auch bei Unsicherheit über Montage, Drehmoment oder Verschleißgrenze gilt: nicht weiterfahren, bis die Funktion geklärt ist.

Praxis

Deine Checkliste

  • Vorderbremse getestet
  • Hinterbremse getestet
  • Druckpunkt stabil
  • Beläge ausreichend
  • Reibflächen sauber
  • Probefahrt langsam begonnen